Die Takagi Ryu, auch Takagi Ryu Jujutsu, gehört zur Familie der Takagi-Ryu Stilen und ist offizielles Mitglied der Nihon Kobudo Kyokai Organisation — und damit eine der offiziell anerkannten Koryu-Schulen Japans.
In der Schweiz
Die Takagi-Ryu hat zurzeit keine Schulen ausserhalb Japans. Es gibt aber die Möglichkeit, eine Schwesterschule der Takagi Ryu in der Schweiz zu trainieren. Der Soke dieses Zweiges hat die komplette Takagi Ryu gelernt und ist Menkyo Kaiden der Takagi Ryu. Die Schule in der Schweiz heisst Motoha Yoshin Ryu.
Ursprung der Takagi Ryu
Takagi Ryu ist eine traditionelle japanische Kampfkunst, die schon seit Jahrhunderten existiert. Es ist eine einzigartige Form des unbewaffneten Kampfes, die sich auf Selbstverteidigungstechniken und Techniken zur Entwaffnung eines Gegners konzentriert. Takagi Ryu ist für seine Effektivität in realen Kampfsituationen bekannt und wird auch heute noch von vielen Kampfsportlern auf der ganzen Welt praktiziert.
Die Geschichte des Takagi Ryu geht auf das 17. Jahrhundert zurück, als ein Mann namens Takagi Oriemon Shigenobu die Kunst gründete. Takagi war ein erfahrener Kampfkünstler, der verschiedene Kampfkünste, darunter Jujutsu, Kenjutsu und Sojutsu, erlernt hatte. Er kombinierte die Techniken, die er in diesen verschiedenen Künsten erlernt hatte, um seinen eigenen, einzigartigen Kampfstil zu schaffen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Takagi Ryu ist der Fokus auf Selbstverteidigung. Takagi Ryu-Praktizierende lernen nicht nur, wie sie sich gegen physische Angriffe verteidigen können, sondern auch, wie sie gefährliche Situationen ganz vermeiden können. Sie lernen, sich ihrer Umgebung bewusst zu sein und potenzielle Bedrohungen zu erkennen, bevor sie gefährlich werden.